Ein Diner, das eine Frage schnell beantworten muss
Die Gäste eines Diners entscheiden in der Zeit, die sie brauchen, um eine Karte zu finden. Die Antworten des Metropolitan — Karte, Öffnungszeiten, Anfahrt — liegen einen Fingertipp vom Suchergebnis entfernt, auf Deutsch zuerst und Englisch daneben.

Was der Inhaber tatsächlich öffnet: Seitenaufrufe, eindeutige Besucher, Gerichtsuchen und Abschlüsse, an dem Tag, an dem sie passiert sind. Wo aus einem Besuch etwas wird — eine Bewerbung oder ein Reservierungsanruf — zurückgelesen neben der Herkunft des Traffics. Jeder Text der Seite als eine Zeile, Deutsch und Englisch nebeneinander, ohne Entwickler bearbeitbar. Ein Gastraumfoto vom selben Screen aus ersetzt, mit Alternativtext, der in beiden Sprachen Pflicht ist, bevor gespeichert wird.
- Branche
- Gastronomie
- Markt
Deutschland
- Geliefert
- 2026
Das Metropolitan liegt an der Kollwitzstraße in Esslingen am Neckar, eine Minute von der S-Bahn und im DICK-Areal neben dem Traumpalast-Kino. Amerikanische Diner-Küche und Brasserie im selben Raum, mit schwäbischen Gerichten auf derselben Karte und einer Bar samt Billard dahinter.
Wir haben die Website gebaut.
Die einzige Frage, auf die es ankommt
Fast niemand liest die Website eines Restaurants. Man prüft sie, meist am Telefon, meist während man überlegt, ob man hingeht, und meist mit einer Frage: Hat der Laden offen, und ist es die Art Abend, die ich suche.
Die Aufgabe ist also nicht, ein Restaurant zu beschreiben. Sie ist, diese Frage im ersten Bildschirm zu beantworten und dann nicht im Weg zu stehen. Öffnungszeiten, die stimmen. Eine Karte, die man auf einem Telefon wirklich lesen kann, statt eines PDFs, das mit 10 % Zoom öffnet. Eine Telefonnummer, die wählt, wenn man sie antippt.
Was ein Diner vermitteln muss, das eine Karte nicht kann
Der Raum ist hier ebenso das Produkt wie das Essen. Ein Kino nebenan und ein Billardtisch verändern, wer wann kommt, und eine Seite, die sich liest wie jede andere Restaurantvorlage, bringt am falschen Abend das falsche Publikum.
Danach ist ausgewählt, was auf die Seite kommt: der Mittagstisch, die späte Küche am Wochenende, dass Hunde willkommen sind und der Raum stufenlos erreichbar ist. Das sind die Dinge, die eine Reservierung entscheiden, und meist die Dinge, die drei Klicks tief vergraben liegen.
Allergene, als Sicherheitsanforderung behandelt
Das deutsche Recht verlangt, dass jedes Gericht angibt, welche der vierzehn EU-geregelten Allergene es enthält, und hier etwas falsch zu machen ist kein Formatierungsfehler — es ist die Art Fehler, die jemanden ins Krankenhaus bringt. Jedes Gericht auf der Karte wird gegen alle vierzehn Kategorien geprüft, ein Gast kann ein Gericht nach Allergen ausblenden oder die ganze Karte vor der Bestellung auf „vegetarisch“ eingrenzen, und Deutsch und Englisch bleiben im Gleichschritt, damit eine Besucherin denselben Hinweis liest wie ein Einheimischer.
Die Küche bekommt dieselben Daten als druckbares A4-Blatt, auf Verlangen erzeugt und in dem Moment richtig, in dem es druckt — zum Aufhängen am Pass, statt sich auf das Gedächtnis zu verlassen.
Die Verwaltungsseite, für die Leute gebaut, die den Laden wirklich führen
Die Allergenliste oben ist in der Verwaltung ein Raster, kein Formular: jedes Gericht gegen alle vierzehn Allergene, Häkchen setzen, speichern — und die öffentliche Karte und das gedruckte Blatt sind in derselben Bewegung aktuell. Kein Entwickler, kein Ticket, kein Warten auf das nächste Release.
Der Rest der Seite wird genauso gepflegt. Jeder Text darauf — das Zitat auf der Startseite, eine Veranstaltungsbeschreibung, ein Label am Mittagsband — sitzt in einem zweisprachigen Editor, Deutsch auf der einen Seite und Englisch auf der anderen, damit nichts in einer Sprache erscheint, während die andere wartet. Ein Dashboard daneben zeigt, was aus einem Besuch tatsächlich wird: welches Gericht die meiste Aufmerksamkeit bekommt, wann der Laden am vollsten ist, und wie oft aus einem Besuch eine Bewerbung oder ein Reservierungsanruf wird.
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Was müsste Ihres leisten?
Dreißig Minuten mit dem Entwickler, der es bauen würde, nicht mit einem Verkäufer. Klare Antworten zu Umfang, Kosten und dazu, wo das eigentliche Risiko liegt.
